Lange schon wollte ich wieder etwas mit Matcha backen. Ich liebe den Geschmack einfach. Dann kam die Überlegung Cheesecake habe ich auch schon lange keinen mehr gemacht. Somit war das schon mal entschieden, aber aus was den Boden machen. Einfach nur einen Mürbteig oder klassischen Keksboden war mir zu langweilig. Beim Schlendern durch das Geschäft vielen mir dann Vollkornhaselnussschnitten, Neapolitaner oder wie auch immer man sie nennen möchte ohne den Markennamen zu schreiben, auf. 😉 Also ich war sofort davon überzeugt, dass diese beiden Geschmacksrichtungen zusammenpassen und das tun sie auch wirklich. 🙂
Wer es nicht weiß, Matcha ist Grüntee, der zu einem Pulver vermahlen wurde. Achtet immer darauf guten Matcha zu kaufen und nicht den Billigsten. Ich verlinke euch hier eine gute Seite* zum Nachlesen, wie man hochwertigen Matcha erkennt.
Und nun zum Rezept von meinem Matcha-Cheesecake … 🙂
- Boden:
- 130 g Vollkornhaselnussschnitten (Neapolitaner)
- 25 g Margarine
- 2 EL Mehl
- ¼ TL Backpulver
- Cheesecakemasse:
- 400 g Seidentofu
- 150 g Sojajoghurt
- 150 g Zucker
- 2-3 TL Matchapulver (variiert je nach Qualität)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 5 EL Kartoffelstärke
- Prise Salz
- Glasur:
- Matcha-Schokolade
- Die Schnitten mit einem Nudelholz zerkleinern. Die Margarine schmelzen und zusammen mit dem Mehl und dem Backpulver zu den Bröseln geben und sehr gut vermischen.
- Die Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
- Danach die Masse in der Form verteilen und gut festdrücken. In den Tiefkühlschrank stellen.
- Das Backrohr auf 180°C vorheizen.
- Für die Cheesecakemasse: Den Seidentofu mit einem Pürierstab glatt rühren. Danach die restlichen Zutaten dazugeben und nochmals gut rühren. Es sollen keine Klümpchen vom Matcha in der Masse sein. Abschmecken und ggf. noch etwas Zucker oder Matchapulver hinzufügen.
- Die Masse in die Springform füllen und ein paar Mal auf die Arbeitsfläche klopfen, damit Luftbläschen raus gehen.
- Den Cheesecake ins Backrohr geben und ca. 30 Minuten backen. Sollte die Mitte noch nicht schön durchgebacken sein, einfach die Backzeit etwas verlängern.
- Den fertigen Cheesecake gut auskühlen lassen.
- Die Matcha-Schokolade schmelzen und den Cheesecake glasieren.

*Werbung | unbezahlt (Ich persönlich finde die Erklärung sehr gut.)
Das schaut himmlisch aus… und animiert mich, mich nun endlich auch einmal an Matcha heran zu trauen! Danke dafür 🙂
Ja, unbedingt probieren und wenn der erste nicht schmeckt, dann eine andere Marke testen. Ich habe lange gebraucht bis ich einen hatte der mir richtig gut schmeckt 🙂
Ich kann mir das gar nicht so richtig vorstellen – ich glaube ich muss vorbei kommen und es kosten ;o)
Du bist immer gerne gesehen 🙂
Sieht der lecker aus – ich hätte bitte gerne einen Tee dazu 🙂
Das Foto finde ich spitze. Der Kuchen sieht sehr lecker aus.
Danke 🙂
Hatte keine Zeit, gleich einen Kommentar zu schreiben.
Aber ich war wieder einmal in der glücklichen Lage ein Stück vom Original zu bekommen.
Es ist wirklich eine sehr feine Kombination.
Zarter Geschmack, zerschmilzt auf der Zunge, dazu der nussige Boden. Eine gute Tasse Tee, perfekt.
Danke, das freut mich, dass dir der Cheesecake geschmeckt hat 🙂